Aktuelle Termine

Regelmäßige Termine

Die Treffen des Arbeitskreises von "SOA" finden jeden dritten Montag im Monat ab 20:00 Uhr in der Steingasse 12 - Treysa (Ehem. Ladenlokal gegenüber Gaststätte Specht) statt. Hierzu sind alle Mitglieder und Sympathisanten von Schwalm ohne Autobahn e.V. eingeladen.

Näheres über Treffpunkt und Ort ist über den Vorstand zu erfahren.

Vorsitzender:
Jörg Haafke

info(at)schwalmohneautobahn.de

Schwalm ohne Autobahn e.V.

Am 21.03.2006 haben Bürger aus Schwalmgemeinden den Verein "Schwalm ohne Autobahn e.V." gegründet. Ziel des Vereins ist es den Lebenswert der Schwalmregion zu erhalten und zu stärken. Hier stehen die Verkehrsplanungen für eine gute Erschließung des Raumes ohne einen zwangsläufigen Autobahnbau im Vordergrund des Interesses.

Die derzeitigen Planungen sehen den Bau einer Autobahntrasse (A 49) am Rande des Schwalmtals von Treysa bis Neuental im Nahbereich zahlreicher Siedlungen vor. Diese Autobahn, die im Abstand von 30 bis 40 km parallel zu
einer schon existierenden Autobahn (A7/A5) geführt wird, macht den Schwalm-Eder-Kreis zu einer Insel. Ökologisch wird diese Landschaft von ihren natürlichen Regenerationsräumen abgetrennt.

Kritisch ist aber vor allem, dass hier eine zweite Verkehrsbelastungszone im Landkreis entsteht, die vorwiegend vom überregionalen Durchgangsverkehr (ca. 30 000 Autos pro Tag) genutzt werden wird und damit durch Abgase, Feinstaub, etc. die Gesundheit von Tausenden von Menschen des Raumes unnötig gefährdet.

Der Nutzen in Bezug auf Arbeitsplätze, Neuansiedlung von Unternehmen ist bisher in keinem Gutachten nachgewiesen, vielmehr werden die nichtrelevanten Beispiele Hersfeld/ Kirchheim an der verkehrswirtschaftlich wesentlich wichtigeren Ost-West-Autobahn oder allgemeine Betrachtungen zur Argumentation herangezogen.

Der Verein möchte durch Fachbeiträge und Aufklärungsmaßnahmen wieder ein Gleichgewicht zu der heute vorwiegend von politisch motivierten Autobahnlobbyisten geführten Diskussion herstellen.

Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur durch Bündelung des überörtlichen Verkehrs in Ortsumgehungen. Damit wird dauerhaft der innerstädtische und innerdörfliche Verkehr entlastet.