

Wenn Sie an einer kritischen Neuordnung im Verkehrswesen interessiert sind, schauen sie hier. Unterzeichnen Sie die Petition 20526 an den Deutschen Bundestag!
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Regelmäßige Termine
Die Treffen des Arbeitskreises von "SOA" finden jeden dritten Montag im Monat ab 20:00 Uhr in der Steingasse 12 - Treysa (Ehem. Ladenlokal gegenüber Gaststätte Specht) statt. Hierzu sind alle Mitglieder und Sympathisanten von Schwalm ohne Autobahn e.V. eingeladen.
Näheres über Treffpunkt und Ort ist über den Vorstand zu erfahren.
Vorsitzender:
Wilhelm May
In Frankenhain wird gegenwärtig Wald gerodet. Es finden vorbereitende Arbeiten für den Weiterbau der A 49 statt. Minister Posch hat unlängst verkündet, dass Ende 2012 mit dem Bau des Frankenhainer Tunnels begonnen werde. Die Bürgerinitiative "Schwalm ohne Autobahn" schätzt das aktuelle Geschehen als Beruhigungspille für die regionale Politik und Bevölkerung ein. "Mit noch zwei Jahren Wartezeit auf einen ernsthaften Baubeginn inszeniert Minister Posch ganz offensichtlich ein Phantom A49 um damit die zunehmende Ungeduld über das jahrzehntelange Warten zu beschwichtigen", sagt Jörg Haafke von "Schwalm ohne Autobahn". "Nach unserer Auffassung steht der unkoordinierte Vorstoß aus Wiesbaden im Widerspruch zu grundsätzlichen Anforderungen an den Autobahnbau und tritt dabei die regionalen Interessen mit Füßen" setzt Wilhelm May fort.
Von allen Kommunen entlang der geplanten Trasse würde der Weiterbau der A 49 auf der Grundlage eines vollständig abgeschlossenen Genehmigungsverfahrens begrüßt, erklärten die beiden Vorsitzenden von Schwalm ohne Autobahn. Damit solle sichergestellt werden, dass nicht durch einen vorübergehenden Autobahnabschluß nicht neue vermeidbare Belastungen im Hinterland entstehen. Dies habe nicht nur das Schwalmstädter Stadtparlament so beschlossen, sondern würde vor allem auch in Stadtallendorf und in Marburg so gesehen. Dort bestünde, so Jörg Haafke weiter, die sehr begründete Befürchtung, dass die Autobahn in Stadtallendorf ein endgültiges Ende findet und der Transitverkehr im weiteren Verlauf die vorhandenen Land- und Bundesstraßen im Bereich Ebsdorfergrund und Marburg belastet. "Einen solchen vorübergehenden Abschluß kann man sich in Treysa unter keinen Umständen leisten, weil die nach Süden folgenden Ortsdurchfahrten in Wiera und Neustadt in keiner Weise weiteren Durchgangsverkehr aufnehmen können," erklärt Wilhelm May. "Zumindest würde der LKW-Verkehr trotz zusätzlicher zwölf Autobahnkilometer weiterhin auf der B 3 und der B 254 verbleiben müssen", ergänzt Jörg Haafke. Dies hätten bereits die Planfeststellungsunterlagen zum Bauabschnitt Bischhausen " Treysa dargestellt. "Die für diesen Bauabschnitt erforderlichen Investitionskosten in Höhe von etwa 200 Millionen Euro schaffen also keinen eigenen Verkehrswert" setzte Haafke fort. Damit sei das Vorgehen ein Fall für den Bundesrechnungshof. "Früher hätte man das als Schildbürgerstreich gebrandmarkt", ist sich Wilhelm May sicher.
Die Bürgerinitiative appelliert an die regionalen Politiker, sich nicht weiter hinhalten zu lassen, sondern die Geschicke in die eigene Hand zu nehmen. "Die bestehenden Belastungen der Menschen in zahlreichen Ortsdurchfahrten müssen beseitigt und schnelle Zugänge zum überregionalen Netz geschaffen werden. Dies geht idealerweise ohne Autobahn" beschreibt Jörg Haafke den Planungsansatz für ein regionales Verkehrskonzept. Wilhelm May erläutert dazu weiter: "Wir haben ein regionales Verkehrskonzept für Schwalm und Ohm entwickelt, welches den Transitverkehr von der Autobahn vermeidet und die regionalen Probleme löst, nicht nur verlagert". Zur Vorstellung des Verkehrskonzepts laden die Bürgerinitiativen "Schwalm ohne Autobahn", "Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals" und der "BUND Landesverband Hessen" laden am kommenden Mittwoch 1.12. um 19.30 Uhr in das Haus für Gemeinschaftspflege nach Treysa, Burggasse 7 ein. Die Moderation der Informations- und Diskussionsveranstaltung wird der Ziegenhainer Dekan Wachter übernehmen.